Die UZH-Familie soll wachsen

Journal_417

Ehemalige Studierende sind für die Universität Zürich wertvoll. Die gut ausgebildeten Abgängerinnen und Abgänger nehmen oft wichtige Positionen in Politik und Wirtschaft ein und verdienen gut. Sie können ihrer Alma Mater deshalb auf vielfältige Weise helfen. Voraussetzung dafür ist, dass sie sich ihrer Bildungsstätte verbunden fühlen und motiviert sind, sie zu unterstützen. Diese Beziehung muss aufgebaut werden, idealerweise bereits während des Studiums.

Wie das geht, machen die renommierten US-Universitätten vor, deren Alumni-Organisationen sich vom ersten Tag an um die Studierenden bemühen. An der UZH ist das die Aufgabe des neu gegründeten Vereins UZH Alumni. Er ist im Mai durch die Fusion des Zürcher Universitätsvereins (ZUNIV) und der Alumni UZH entstanden. UZH Alumni hat 17'000 Mitglieder, die in 42 Vereinen und Chapters organisiert sind. UZH Alumni bietet den Mitgliedern eine Reihe von Services. Diese reichen von der Vernetzung über Veranstaltungen bis zum Online-Marktplatz.

 

Verbundenheit stärken

Der neue Verein soll ehemalige Studierende für die UZH begeistern. "Alle sollen auf ihre Universität stolz sein und sich weiter mit ihrer Alma Mater verbunden fühlen", sagt Denise Schmid, Co-Präsidentin von UZH Alumni. Das Werben um neue Mitglieder soll künftig nicht erst nach Studienabschluss beginnen, wenn die Abgängerinnen und Abgänger der UZH Adieu sagen und sich in alle Himmelsrichtungen verteilen, sondern bereits während des Studiums, betont UZH-Alumni-Co-Präsident Peter Isler: "Wir wollen bereits die Studierenden ansprechen - das sind unsere künftigen Mitglieder."

 

Die Alumni und Alumnae früher und sträker an die UZH zu binden, ist ein Anliegen, das auch bei UZH-Rektor Michael Hengartner weit oben auf der Prioritätenliste steht. Er möchte künftig gerne direkt mit den Ehemaligen Kommunizieren und ihr Potenzial für die UZH besser ausschöpfen: "Die Alumni sind unsere Botschafter, sie sind unsere Talentscouts." Diese seien zwar ausgezogen, "gehören aber immer noch zur UZH-Familie", sagt Hengartner.

 

Dieser Artikel ist im UZH Journal 4/17 erschienen.

Zum UZH Journal 4/17