8. Mai 2019: «Hate Speech»

Jolanda Spiess-Hegglin

 

Franziska Schutzbach

 

Jolanda Spiess-Hegglin (Bild von Gian Marco Castelberg), Franziska Schutzbach (Bild zur Verfügung gestellt)

 

«Hate Speech», die Hassrede im Internet, boomt. Insbesondere Frauen stehen darin im Fokus. Im Gespräch mit Jolanda Spiess-Hegglin und Franziska Schutzbach wollen wir herausfinden: Woher kommt dieses Phänomen? Wie begründet es sich? Auf welchen Diskurs rekurriert es? Wie, wann, weshalb? Wer sind die meist anonymen Hater? Was können wir dagegen tun? Welche Strategien und Möglichkeiten sind erfolgsversprechend?

Franziska Schutzbach ist Geschlechterforscherin, Mit-Herausgeberin des Onlinemagazins «Geschichte der Gegenwart» und feministische Bloggerin. 2016 hat sie gemeinsam mit anderen Aktivistinnen und Aktivisten den #SchweizerAufschrei lanciert, der eine breite Debatte über sexualisierte Gewalt, Übergriffe und Sexismus im Allgemeinen auslöste.

Jolanda Spiess-Hegglin war Kantonsrätin in Zug und erlebte hautnah, was Sexismus, Rape Culture und Victim Blaming bedeuten. Heute engagiert sie sich als Netzaktivistin für Frauenrechte und den Schutz von Minderheiten. Sie ist Mitgründerin des Vereins #NetzCourage, der Betroffenen von Internethass zur Seite steht.

Wann: Mittwoch, 8. Mai, 19 bis 21 Uhr 
Wo: Universität Zürich, Institut für Erziehungswissenschaft, Kantonsschulstrasse 3, Zürich, Hörsaal KAB-G-01 
Was: «Hate Speech im Internet», ein Gespräch mit Jolanda Spiess-Hegglin und Franziska Schutzbach zum Thema Hassrede im Internet, im Anschluss Apéro und Networking 

Zur Anmeldung