FAN: Talentförderung seit 20 Jahren

FAN_Mosimann

Seit 1998 hat der Fonds zur Förderung des akademischen Nachwuchses FAN über 150 talentierte Forschende der UZH mit mehr als 10 Millionen Franken unterstützt. Er leistet so einen unmittelbaren Beitrag an exzellente Forschung und hilft mit, der UZH ihren Rang unter den besten Universitäten der Welt zu sichern – dies vor allem dank des grossen Engagements der Ehemaligen. 

Der FAN hilft vielversprechenden jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der schwierigsten und oft entscheidenden Phase ihrer akademischen Laufbahn – dann, wenn sie den Sprung vom Postdoc zum selbstständigen Forscher schaffen wollen. Ohne finanzielle Unterstützung funktioniert das in der Regel nicht. Hier springt der FAN ein.

1998 durch den Zürcher Hochschulverein geschaffen, unterstützt der FAN aufstrebende Nachwuchsforschende, die innovative, zukunftsorientierte und oft auch interdisziplinäre Forschung betreiben, mit finanziellen Mitteln. «Mit der Förderung dieser Talente will der FAN dazu beitragen, dass an der Universität Zürich auch weiterhin Spitzenleistungen in der Forschung erbracht werden können», erklärt Dr. Sibylle Ambühl, Geschäftsführerin des FAN. «In den letzten 20 Jahren wurden 157 Nachwuchsforschende mit insgesamt über 10 Millionen Franken gefördert. Das verdanken wir der treuen und grosszügigen Unterstützung zahlreicher Privatpersonen, Firmen und auch Stiftungen.»

Der FAN wird im Wesentlichen von Ehemaligen der Universität Zürich getragen, die sich mit substanziellen Beiträgen für ihre Alma Mater engagieren. Hinzu kommen Schenkungen und Legate sowie Stiftungen, die sich mit Unterstützung des FAN für die Forschungsförderung einsetzen. Die mehrjährig angelegte Finanzierung von Fellowships durch die Ernst Göhner Stiftung hat dabei Vorbildcharakter.

2018 wählte der Beirat aus 55 Bewerbungen neun exzellente Projekte aus. Die Stipendien gingen dieses Jahr an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Philosophischen, Rechtswissenschaftlichen und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Mit weiteren Mitteln könnten inskünftig Bewerbungen aller Fakultäten jährlich und nicht wie bisher im Zweijahreszyklus berücksichtigt werden – ein Ziel, dem sich der FAN verpflichtet.
 

Foto: Stefan Walter

Anna-Julia Lingg Kosch

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